Mehr Liquidität für Ihr Unternehmenswachstum? Schutz vor Forderungsausfällen? Weniger Stress beim Mahnwesen?
Die Lösung: A.B.S. Factoring zur Unternehmensfinanzierung

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Was ist Factoring?

In jedem Unternehmen bilden regelmäßige finanzielle Einnahmen die Basis für funktionierende Geschäfte. Doch wenn Ihr Kunde die Rechnung nicht sofort bezahlt – etwa, weil er lange Zahlungsziele in Anspruch nimmt oder weil es branchenüblich bzw. aus Wettbewerbsgründen so ist – entsteht für Sie ein Liquiditätsengpass. Somit stehen Ihren Ausgaben für den Auftrag (für Ware, Personal …) sich verzögernden Einnahmen gegenüber. Überbrücken Sie diesen finanziellen Engpass mit Factoring, generieren Sie freie Liquidität durch den Verkauf von offenen Forderungen.

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Angela Hofmeister
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Das Grundprinzip von Factoring

Ein Unternehmen verkauft seine offenen Forderungen an einen Factoringanbieter und erhält von diesem in der Regel 80 bis 90 % des Forderungsbetrags binnen 24 bis 48 Stunden ausgezahlt. Der verbleibende Betrag wird abzüglich etwaiger Skonti, Rabatte, Gutschriften oder Retouren nach vollständigem Zahlungseingang überwiesen. Als Factoringkosten werden vertraglich vereinbarte Geführen und Zinsen erhoben, die sich in der Regel im niedrigen Skontobereich bewegen. Somit hängt die Liquiditätsplanung weder vom Zahlungsverhalten der Kunden noch wie beim Kredit vom Wohlwollen der Hausbank ab.

Die frei verfügbaren Mittel können entweder zur Deckung von Verbindlichkeiten eingesetzt oder ins betriebliche Wachstum investiert werden. Factoring erlaubt Ihnen darüber hinaus, selbst Skonti zu ziehen und Kosten zu sparen. Denn räumen Ihre Lieferanten Ihnen Skonti ein, können Sie diese bei entsprechender Liquidität ausnutzen. Mitunter können sogar höhere Skonti ausgehandelt werden, wenn sie nicht von den Lieferanten selbst angeboten werden. Und nicht zuletzt spricht eine schnelle Zahlung Ihrer Verbindlichkeiten für eine gute Bonität.

Oftmals bieten Factoring-Unternehmen ergänzend zur Liquiditätsbereitstellung weitere Dienstleistungen an wie zum Beispiel das komplette Debitorenmanagement. Zu dem zählen neben der regelmäßigen Bonitätsprüfung und -bewertung die Übernahme des Mahnwesens und Inkassos sowie bei Bedarf auch die Rechtsvertretung vor Gericht. Zum Full Service Factoring, wie es die A.B.S. Global Factoring AG Ihren Kunden nahezu ausschließlich anbietet, gehört außerdem die Absicherung durch einen Forderungsausfallschutz. Dies bedeutet, dass im Fall der Zahlungsunfähigkeit des Geschäftspartners der damit einhergehende Forderungsverlust komplett von der A.B.S. Global Factoring AG übernommen wird.

Video – was ist Factoring?

Worum es beim Factoring geht, wie einfach es funktioniert und welche Vorteile es hat – das erklärt in weniger als 150 Sekunden das Erklärvideo von A.B.S. Global Factoring. Jetzt anschauen und mehr darüber erfahren, warum es sich für Sie lohnt, Ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu verkaufen.

Factoring: Die Liquiditätslösung für Ihr Unternehmen!

Beim Factoring kauft ein Factoring-Anbieter – als sogenannter Factor – die offenen Rechnungen eines Unternehmens. Die Hinterlegung von Sicherheiten ist dafür nicht erforderlich. Da die erbrachte Lieferung oder Leistung als Sicherheit angesehen wird. So können sich Unternehmen, die ihre Forderungen veräußern, die wirtschaftlichen Rechte aus ihren Geschäftsbeziehungen sichern, bevor sie vom Debitor beglichen werden.

Unternehmen, die Factoring nutzen, verfügen damit über einen Weg, die eigene Liquidität schnell und unbürokratisch zu erhöhen. Da sich der finanzielle Spielraum von Unternehmen mit dem Forderungsverkauf automatisch vergrößert, gilt Factoring als umsatzkongruente Finanzierungsform. Das heißt: Der Finanzierungsrahmen wächst bei steigenden Umsätzen automatisch mit, während er bei rückläufigem Umsatz sinkt. So entstehen keine Finanzierungskosten für ungenutzte Kreditlinien.

Die Nutzung von Factoring zur Unternehmensfinanzierung hat dabei nichts mit finanzieller Schwäche zu tun. Vielmehr ist Factoring – vor allem in der Form des Full Service Factorings – ein Gütesiegel für modernes Forderungsmanagement. Das gewährleisten schon die regelmäßig geprüfte und bewertete Bonität, das professionelle Mahnwesen/Inkasso sowie die Einleitung rechtlicher Schritte, sollte es erforderlich sein. Full Service Factoring steht außerdem für die Sicherheit eines garantierten Forderungsausfallschutzes, da der Factoringnehmer auch gegen Ausfallrisiken abgesichert ist. Dies bedeutet: Tritt die Zahlungsunfähigkeit des Geschäftspartners ein, wird der damit einhergehende Forderungsverlust komplett von der A.B.S. Global Factoring AG übernommen.
Von aktuell mehr als 36.000 Unternehmen aus über 30 verschiedenen Branchen in Deutschland genutzt, wird Factoring vor allem im Mittelstand immer beliebter.

A.B.S. Factoring kennenlernen

Was ist Factoring – Definition

Factoring ist der fortlaufende Verkauf von Geldforderungen an eine Factoringgesellschaft. Gegenstand von Factoring sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Kunden, die sogenannten Abnehmer oder Debitoren. Die Abnehmer können ihren Sitz im In- oder Ausland haben. Teilweise gibt es hier Einschränkungen bei den Factoring-Anbietern. Forderungen gegenüber Verbrauchern, also Privatpersonen, werden beim Factoring häufig nicht angekauft.

Der Verkäufer der Forderungen schließt beim Factoring mit dem Factor einen Vertrag ab, der aufgrund seiner mehrjährigen Laufzeit die Working Capital Finanzierung des Unternehmens sichert. Der Vertrag regelt den Verkauf aller Forderungen eines Unternehmens oder speziell beim Ausschnittsfactoring von Forderungen gegen definierte Abnehmergruppen.

Factoring-Leistungen

Beim Factoring genießen Sie viele Vorteile und Leistungen. Als wichtigste Leistungen sind der schnelle Liquiditätszuwachs, der Forderungsausfallschutz und der Schutz vor Forderungsausfall zu nennen.

1. Der Liqudititätszuwachs. Factoring-Dienstleister wie die A.B.S. Global Factoring AG finanzieren die Forderungen des Factoringnehmers vor. Dazu zahlen sie den Unternehmen in der Regel bis zu 90 Prozent ihrer Forderungen aus. Die verbleibenden 10 Prozent dienen als sogenannter Sicherheitseinbehalt. Sie werden – abzüglich eventueller Skonti, Rabatte, Gutschriften oder Retouren – überwiesen, sobald der Debitor seine Rechnung vollständig bezahlt hat. Die mit dem Factoring-Anbieter vertraglich vereinbarten Gebühren und Finanzierungszinsen werden tagesgenau abgerechnet und monatlich separat in Rechnung gestellt.

2. Der Forderungsausfallschutz. Viele Factoring-Anbieter sichern den Factoringnehmer gegen Ausfallrisiken ab. Das geschieht meist – wie bei A.B.S. Global Factoring – im Rahmen des Full Service Factorings durch ein Delkredere. Dabei handelt es sich um eine Versicherung gegen die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners. Sollte dieser seine Forderungen nicht begleichen, liegt das Haftungsrisiko beim Factor und nicht mehr beim Leistungserbringer.

3. Die Übernahme des Debitorenmanagements. Zu einem modernen Forderungsmanagement gehört heute die regelmäßige Überprüfung und Bewertung der Bonität des Debitors, ein effizientes Mahnwesen bzw. Inkasso sowie die Rechtsvertretung im Bedarfsfall. Das heißt: Gerät ein Schuldner mit seinen Zahlungen in Verzug, liegt es beim Factor, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Mit seiner Expertise in diesem Bereich kann der Factoring-Dienstleister das Forderungsmanagement meist sehr viel effizienter durchführen als das Unternehmen selbst. Die Factoring-Nehmer sparen zudem einiges an personellen Ressourcen ein – und damit auch Zeit und Geld.

Factoring-Beispiel

Ein Unternehmen für elektronische Bauteile liefert am 15. März Waren im Wert von 10.000 Euro an einen Kunden und stellt dafür eine Rechnung aus. Das Unternehmen räumt dem Kunden ein Zahlungsziel von 90 Tagen ein. Da es jedoch schneller an das Geld gelangen möchte, um damit neue Waren einzukaufen, tritt es die Rechnung an einen Factoring-Dienstleister ab. Dieser überweist dem Unternehmen 90 Prozent des geforderten Rechnungsbetrages, also 9.000 Euro binnen 24 Stunden.

Sollte der Kunde die Rechnung nicht fristgerecht innerhalb der vereinbarten 90 Tage zahlen, obliegt es dem Factor, in Abstimmung mit dem Unternehmen das Mahnverfahren mit allen weiteren erforderlichen Schritten einzuleiten. Anbieter wie A.B.S. Global Factoring übernehmen im Rahmen ihrer Full-Service-Leistungen auch das Ausfallrisiko, falls der Abnehmer die Forderung nicht zahlt.

Sobald der Schuldner die Forderung beglichen hat, werden dem Hersteller der elektronischen Bauteile die verbleibenden 10 Prozent (1.000 Euro) des Rechnungsbetrages – abzüglich möglicher Verrechnungen – ausgezahlt. So gelangt das Unternehmen nach dem Verkauf seiner Forderung nicht nur frei von jeglicher Besorgnis zu sofortiger Liquidität. Es muss sich auch keinerlei Gedanken mehr über die Bonität und die Zahlungsmoral seines Abnehmers machen.

Was sind die Ziele von Factoring?

Im Wirtschaftsleben sehen Sie sich als Unternehmer häufig gezwungen, Ihren Abnehmern lange Zahlungsziele – teilweise von bis zu 120 Tagen – einzuräumen. Umgekehrt gelingt es nicht immer, kongruente Zahlungsziele mit den eigenen Lieferanten zu vereinbaren. Dieses Missverhältnis führt über kurz oder lang zu einer Liquiditätslücke. Factoring hilft Ihrem Unternehmen, diese Lücke zu schließen.

Zudem kostet Sie die Verwaltung der Rechnungen, die Buchhaltung, die Überwachung der Debitoren, ein funktionierendes Mahnwesen bis hin zur Inanspruchnahme von Inkassodiensten sowie die Durchführung von Rechtsstreitigkeiten einiges an zeitlichen und personellen Ressourcen. Dabei handelt es sich um Aufgaben, die von Spezialisten wie der A.B.S. Global Factoring AG deutlich effizienter, schneller und zielgerichteter ausgeführt werden können als vom Factoringnehmer selbst.

Der Factor begleicht in der Regel bereits wenige Stunden nach dem Forderungsverkauf die ausstehende Forderung. Selbst, wenn ein Kunde lange Zahlungsziele nutzt und Rechnungen erst nach 90 Tagen bezahlt, entstehen dem Unternehmen somit keine Liquiditätsengpässe.

Ein Nebeneffekt von Factoring ist, dass Forderungen durch den Verkauf an einen Factor nicht mehr in der Unternehmensbilanz erscheinen. Wird die gewonnene Liquidität dazu genutzt, Verbindlichkeiten zurückzuführen, ergibt sich eine Bilanzverkürzung sowie eine Optimierung der Eigenkapitalquote. Durch diese verbesserte Unternehmenseinstufung, sprich Bonitätsbewertung, können bei Fremdkapitalgebern wie Banken bessere Konditionen für Kredite erzielt werden.

Das Hauptziel von Factoring ist also in der Regel der Liquiditätsgewinn. Daneben sind weitere Ziele, wie die entsprechende Bilanzverkürzung sowie die Absicherung beim Ausfall von Forderungen verbunden mit der personellen Entlastung, zu nennen.

Was kostet Sie Factoring?

Was genau Sie für A.B.S. Factoring bezahlen müssen, hängt von Ihrem individuellen Finanzierungsumfang ab. Hier spielen Kennzahlen wie Ihr Jahresumsatz, das durchschnittliche Zahlungsziel sowie die Anzahl der Debitoren und jeweiligen Rechnungen eine Rolle. Dazu eine Beispielrechnung:

Unser Kunde – ein Handelsunternehmen – erwirtschaftet einen Umsatz von 12 Millionen Euro im Jahr. Branchenüblich sind Zahlungsziele von durchschnittlich 45 Tagen, während Lieferanten bereits nach 30 Tagen bezahlt werden müssen. Um die Liquidität zu verbessern, wurde den größten Kunden, die ein Umsatzvolumen von 40 % ausmachen, Skonto in Höhe von 2 % gewährt. Skonti, die von Lieferanten bei vorzeitiger Zahlung angeboten werden, können bislang nicht genutzt werden, da die Liquidität aufgrund der Vorfinanzierung der Forderungen gebunden ist.

Direkte Einsparpotenziale von Factoring

Setzt das Handelsunternehmen Factoring ein, verbessert sich die Liquidität mit dem Erstankauf bei einer Bevorschussung von 90 % um 1,35 Millionen Euro. Damit können Lieferantenrechnungen auch unter Ausnutzung von Skonto bezahlt werden. Unterstellt man, dass bei einem jährlichen Wareneinsatz von 8.500.000 Euro bei einem Anteil von 20 % der Lieferanten 3 % Skonto genutzt werden kann, ergibt sich allein daraus eine Einsparung von 51.000 Euro. Da durch den Einsatz von Factoring auf der Kundenseite keine Skonti mehr eingeräumt werden, spart das Unternehmen weitere 96.000 Euro ein. Dank des Liquiditätszuflusses kann auch die Inanspruchnahme von Bankkrediten um 500.000 Euro reduziert werden, somit reduziert sich der Zinsaufwand bei einem Zinssatz von 5,5 % p.a. um 27.500 Euro. Die Einsparungen liegen somit insgesamt bei 174.500 Euro.

Bei einer angenommenen Factoringgebühr von 0,75 % und einem Zinssatz von 3,75 % p.a. entstehen Kosten in Höhe von 140.625 Euro. Neben der Verbesserung der Rentabilität um 33.875 Euro in unserem Beispiel sind weitere Nutzen zu berücksichtigen:

  • 100%-iger Ausfallschutz ohne Kosten für eine separate Warenkreditversicherung
  • Schonung von personellen Ressourcen in der Buchhaltung durch Übernahme der Debitorenbuchhaltung
  • Keinerlei Rückstellungen für mögliche Ausfälle
  • Einsparung der Kosten für das Mahnwesen sowie das Eintreiben von Forderungen
  • Und nicht zu vergessen:
    Verbesserung der Eigenkapitalquote, die sich positiv auf das Bankenrating niederschlägt.

Und wie stellt sich der Einsatz von Factoring im Überblick in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung unseres Handelsunternehmens dar? Unsere Tabelle zeigt es:

Bilanz ohne Factoring

AktivaTEURPassivaTEUR
AV100Kapital750
Warenlager2.500Bank2.150
Forderungen1.500Lieferanten1.200
Bilanzsumme4.1004.100

Bilanz mit Factoring

AktivaTEURPassivaTEUR
AV100Kapital750
Warenlager2.500Bank1.650
Forderungen150Lieferanten350
Bilanzsumme2.7502.750

GuV-Vergleich mit und ohne Factoring

Ergebnis v.St.285.750319.625
GuV ohne FactoringGuV mit Factoring
Umsatz12.000.00012.000.000
Skonti-96.000
Gesamtleistung11.904.00012.000.000
Wareneinsatz-8.500.000-8.449.000
Rohertrag3.404.0003.551.000
Zinsaufwendungen-118.250-141.375
Factoringgebühr-90.000
Sonstige Kosten-3.000.000-3.000.000

Die Gegenrechnung: Was bringt Ihnen Factoring?

  • Skonto-Ausnutzung: Erst mit der entsprechenden Liquidität wird Skonto möglich und betriebswirtschaftlich sinnvoll genutzt. Denn: Unternehmen, die auf Skontorabatte verzichten, verschenken auf Dauer einiges von ihrem Kapital.
  • Risikoabsicherung durch Warenkreditversicherung: In vollem Umfang gegen Forderungsausfallrisiken versichert, haften nicht Sie für den finanziellen Schaden, sondern die für Sie abgeschlossene Warenkreditversicherung.
  • Einsparung von Personalresourcen: Lagern Sie Ihr Debitorenmanagement und das Mahnwesen an einen Factoring-Anbieter aus, nutzen Sie beim Personalmanagement einiges an Einsparpotenzialen: angefangen bei den Recruitingkosten für qualifiziertes Fachpersonal über die Aufwendungen für die Einarbeitung und Weiterbildung von Mitarbeitern in diesem Bereich bis zu den laufenden Personalkosten. Und mussten Sie sich früher Gedanken machen, wie Sie bei Ausfällen im Krankheits- oder Urlaubsfall von Mitarbeitern die personelle Lücke in Ihrer Debitorenbuchhaltung schließen, bleibt Ihnen diese Sorge erspart, wenn Sie das komplette Forderungsmanagement Ihrem Factoring-Anbieter überlassen.

Arten von Factoring

Auf dem Factoring-Markt werden eine Vielzahl unterschiedlicher Arten von Factoring angeboten. Dadurch haben Unternehmen die Möglichkeit, eine an ihre individuellen Bedürfnisse angepasste Factoring-Variante zu wählen.

Die Wahl der geeigneten Factoring-Art sollte sich dabei nach dem Zahlungsverhalten der Debitoren, dem Liquiditätsbedarf und der Kundenstruktur richten.

Je nach Factoring-Art können die Kosten und Leistungen variieren.

Auf dem deutschen Factoring-Markt werden folgende gängige Factoring-Varianten angeboten:

Wer darf Factoring betreiben?

Seit dem 25. Dezember 2008 unterliegen Finanzdienstleistungsinstitute wie Factoring-Anbieter dem Kreditwesengesetz (KWG) und anderen Gesetzen wie beispielsweise dem Geldwäschegesetz (GwG). Factoring darf somit nur mit Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) betrieben werden. Die laufende Überwachung erfolgt durch die Deutsche Bundesbank und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Für Factoring-Anbieter gelten daher wie für sonstige Bankgeschäfte strenge Regulierungsvorschriften.

Der Unterschied zwischen Forfaitierung und Factoring

Factoring und Forfaitierung sind verwandte Begriffe. Denn auch bei der Forfaitierung handelt es sich um einen Forderungsverkauf. Es gibt jedoch drei maßgebliche Unterschiede zwischen Factoring und Forfaitierung:

  • Der erste Unterschied zwischen Factoring und Forfaitierung besteht darin, dass Forfaitierung meistens bei sehr kapitalintensiven Transaktionen zum Einsatz kommt. Factoring wird dagegen in der Regel für Kapitalbeträge mittlerer Größe genutzt – also in Größenordnungen, die eher für den Mittelstand typisch sind.
  • Eine Forfaitierung wird in der Regel bei großen Einzelforderungen angewandt. Factoring bezieht sich dagegen meist auf eine größere Anzahl von Forderungen bzw. beim Ausschnitts-Factoring auf ausgewählte Forderungen.
  • Zudem bezieht sich Factoring meist auf bereits erbrachte Leistungen bzw. Lieferungen während Forfaitierung bei zukünftigen Leistungen zum Einsatz kommt.

Der Unterschied zwischen Zession und Factoring

Zession und Factoring sind eng miteinander verwandte Finanzierungsinstrumente. Dennoch gibt es entscheidende Unterschiede:

  • Der primäre Unterschied zwischen einer Zession und dem Factoring besteht darin, dass es sich bei der Zession nicht um einen Forderungsverkauf, sondern lediglich umdie Abtretung der Forderung zur Besicherung von Krediten handelt.
  • Bei einer Zession wird die Forderung an einen Gläubiger – beispielsweise eine Bank – abgetreten. Im Gegenzug räumt das Geldinstitut dem Unternehmen eine Kreditlinie ein, die es ihm erlaubt, seine Verbindlichkeiten zu begleichen. Da die Bank auf die Bewertung der Zession als Kreditsicherheit deutliche Sicherheitsabschläge vornimmt, ist der Zugewinn an Liquidität sehr viel geringer als beim Forderungsverkauf durch Factoring. Auch die Bilanz erfährt durch die Abtretung per Zession keine Entlastung.

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