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Nutzen Sie den Cashflow Ihres Unternehmens als Erfolgsindikator

Wie heißt es so schön? „Gewinn ist Ansichtssache – Cashflow eine Tatsache“. Der Cashflow hat in den letzten Jahren im Zuge von Basel II und III als Erfolgsindikator nochmals an Bedeutung gewonnen. Grundlegende Kenntnisse dieser Kennzahl und ihrer Nutzung für die unternehmerische Steuerung sind daher unverzichtbar, um ein Unternehmen strategisch auszurichten.

Was in großen Konzernen bereits seit Jahren vielschichtig und mit Unterstützung ausgeklügelter Software genutzt wird, kann auch kleineren Unternehmen helfen, sich erfolgreicher im Wettbewerb zu positionieren. Gerne teilen wir unsere Erfahrung, wie bei kleineren Unternehmen das Management des Working Capitals optimal gelingt und pünktliche Zahlungseingänge durch die Kunden sichergestellt werden können. Experte Helmut Karrer, Vorstand bei A.B.S. Global Factoring, hat für Sie die folgenden 7 Tipps zur Steuerung Ihres Cashflows entwickelt:

Was bedeutet überhaupt Cashflow?

Der Cashflow oder auch Cash Flow ist eine Bilanzkennzahl, mit der der Geldzufluss oder Geldabfluss eines Unternehmens aus der gewöhnlichen Tätigkeit in einer bestimmten Abrechnungsperiode ermittelt wird. Er wird abgeleitet aus den Daten des Jahresabschlusses, bes. der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Der Cashflow ist daher ein Indikatorfür die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens (Innenfinanzierung).

Im Unterschied zum Gewinn dürfen fiktive Ausgaben wie Abschreibungen und Rückstellungen – also nicht zahlungswirksame Vorgänge – nicht im Cashflow erscheinen. Der Cashflow spiegelt damit die ehrliche Ertrags- und Finanzkraft eines Unternehmens wider und gibt an, wie viel Geld ein Unternehmen in einer Abrechnungsperiode tatsächlich erwirtschaftet hat.

Der Cashflow kann wie der Unternehmenserfolg (Gewinn / Verlust) positiv oder negativ ausfallen.

Positiver Cashflow = Überschuss

Ist der Cashflow positiv, übersteigen die Einnahmen die Ausgaben: Es entsteht ein Überschuss. Mit den erwirtschafteten finanziellen Mitteln können beispielsweise Investitionen getätigt oder Schulden zurückgezahlt werden.

Negativer Cashflow = Defizit

Bei einem negativen Cashflow überwiegen die Ausgaben überwiegen die Einnahmen, d.h. es wurde kein Geld erwirtschaftet. So kann schnell ein bedrohlicher Liquiditätsengpass entstehen.

So übernehmen Sie die Kontrolle über Ihren Cashflow

Um den Cashflow zu verbessern, gibt es zahlreiche Stellschrauben. Die wichtigsten und einfachsten möchten wir Ihnen vorstellen. Die Optimierung setzt bereits bei der Rechnungsgestaltung an und reicht bis zum regelmäßigen Aktualisieren Ihrer Kundendaten.

Tipp 1: Gestalten Sie Ihr Rechnungslayout übersichtlich

Versetzen Sie sich bei der Gestaltung Ihres Rechnungslayouts in die Perspektive Ihrer Kunden und beantworten Sie folgende Fragen in einem übersichtlichen Aufbau:

  • Welche Leistung wird genau berechnet?
  • Auf welches Angebot bezieht sich die Rechnung?
  • Wer ist der Ansprechpartner im Unternehmen bei Rückfragen? Sind seine direkten Kontaktdaten angegeben?
  • Ist die Kontoverbindung, auf die die Rechnung zu bezahlen ist, enthalten und leicht zu finden?
  • Wie soll die Zuordnung der Zahlung zur Rechnung bei der Überweisung sichergestellt werden? Hier können Sie dem Kunden bereits Hilfen geben, welche Informationen bei der Überweisung anzugeben sind. Das erleichtert Ihnen später die Zuordnung der Zahlungseingänge.
  • Wird ein Zahlungsziel genannt? Beziehungsweise: Welches Zahlungsziel möchten Sie Ihren Kunden einräumen?
  • Ich empfehle Ihnen, Ihre Rechnungen dahingehend zu überprüfen, ob sie leicht verständlich sind. Je weniger Aufwand Ihre Kunden haben, um sie zu bezahlen, desto schneller werden Sie Ihr Geld erhalten und das erhöht Ihren Cash Flow.

Tipp 2: Stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden zahlungsfähig sind

Ich kann Ihnen nur empfehlen, dass Sie bei der Annahme größerer Aufträge die Bonität Ihrer Kunden prüfen oder prüfen lassen. Das ist nichts Ungewöhnliches. Das Wissen über die Kreditwürdigkeit Ihrer Kunden schützt Sie wirksam vor Zahlungsausfällen und kann die Inanspruchnahme von Inkasso-Dienstleistungen deutlich reduzieren. Definieren Sie zudem Obergrenzen, in welchem Umfang welche Kunden bei Ihnen Waren und Leistungen bestellen können. Wenn Sie Ihren Kundenbeziehungen stringente Bonitätsprüfungen zugrunde legen, werden Sie zwar im Zweifel zunächst etwas weniger Umsatz machen, langfristig zahlt sich das aber auf jeden Fall aus und nicht nur Ihre Kundenbeziehungen, auch Ihr Cash Flow werden davon sicherlich profitieren.

Tipp 3: Aktualisieren Sie Ihre Kundeninformationen regelmäßig

Planen Sie jedes Jahr mehrmals Maßnahmen, mit denen Sie die Aktualität Ihrer Kundendaten überprüfen können. Sie können dazu z.B. Kundenbefragungen durchführen, mit denen Sie gleichzeitig auch die Zufriedenheit Ihrer Kunden abfragen. Sprechen Sie mögliche Kooperationen an oder fragen Sie, wie Sie Ihre Produkt- oder Servicequalität verbessern könnten. Auf diese Weise erhalten Sie authentisches Feedback zu Ihren Produkten und können gleichzeitig Ihre Kundenstammdaten aktualisieren. Eine gut gepflegte Kundendatenbank ist auch eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung des Cash Flows, weil dadurch nicht nur die Rechnung sondern auch die gesamte Kommunikation rund um Ihre Leistung gleich den richtigen Ansprechpartner findet und so die Reaktionszeiten kurz gehalten werden.

Tipp 4: Erstellen Sie aussagefähige Cashflow-Prognosen

Je nach Unternehmensgröße lohnt sich der Einsatz von Cashflow-Software, die auf einfache Weise die finanziellen Auswirkungen auf Ihren Cashflow durch Veränderungen wie Umsatzrückgang oder Kurzarbeit simuliert. Sie erhalten zuverlässige und dynamische Liquiditätsprognosen für die nächsten Monate oder sogar Jahre und können auf Grundlage dessen die richtigen, finanziellen Entscheidungen treffen.

Tipp 5: Nutzen Sie Methoden zur Rechnungsfinanzierung wie Factoring

Eine weitere Möglichkeit, Ihre Liquidität zu stabilisieren oder gar zu erhöhen, ist der Verkauf Ihrer offenen Rechnungen, beispielsweise an einen Factoring-Dienstleister. Durch den Verkauf wird ein möglichst früher Zahlungseingang auf Ihrem Konto und damit eine möglichst schnelle Verfügbarkeit von liquiden Mitteln sichergestellt. Das erhöht Ihr Working Capital signifikant. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen zum Verkauf Ihrer Forderungen im Rahmen einer Factoring-Finanzierung haben.

Tipp 6: Erhöhen Sie Ihre Liquidität durch Kostensenkungen

Neben Umsatzsteigerungen tragen auch Kostensenkungen zur Erhöhung des Cashflows bei. Dazu sollte man sowohl die Fixkosten als auch die variablen Kosten in Betracht ziehen. Strategisch gibt es verschiedene Ansatzpunkte, die Kosten zu senken:

  • Reduktion (z.B. Marketing, Reisekosten…)
  • Elimination (z.B. Abbau von Services oder Produkten)
  • Pausieren (z.B. Mietkosten / Untervermietung)
  • Diversifikation (z.B. Reduktion von Abhängigkeiten bei Lieferanten, Plattformen oder Produkten)

Tipp 7: Optimieren Sie den Wareneinkauf

Kategorisieren Sie Ihre Lieferanten nach Lieferbereitschaft, Qualität der Lieferungen, finanzieller Sicherheit und Konditionen und handeln Sie ggfs. neue Verträge aus. Zudem zahlt es sich aus, Skontofristen auszunutzen. Falls erforderlich können Sie dazu eine Einkaufsfinanzierung einsetzen. Auch die Erweiterung der Zahlungsziele durch die Lieferanten ist eine wesentliche Stellschraube, um den Stand des Working Capitals zu erhöhen.

 

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