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Factoring versus FinTech

Wie digital wird die Finanzdienstleistung der Zukunft? Seit 2008 gibt es die sogenannten FinTechs, die die Bankenindustrie auf den Kopf gestellt haben. Seit rund 9 Jahren drängen diese fast täglich auf den Markt. FinTechs zählen zu den am stärksten boomenden Start-up-Branchen. Ihr Produkt: Finanzdienstleistungen über den Vertriebskanal Internet. Noch müssen die Start-ups allerdings beweisen, dass sie sich mit ihren Angeboten auf lange Sicht gegen etablierte Anbieter durchsetzen können. Das gilt auch im Bereich der kurz- und mittelfristigen Liquiditätsbeschaffung.

Der Begriff „FinTech“ ist ein Kunstwort, das sich aus den Begriffen „Financial Services“ und „Technology“ zusammensetzt. Ob digitale Geldanlage, Online-Factoring oder Leasing-Vergleichsportale – die Start-ups wollen (nicht nur) den Banken das Leben schwer machen. Sie bieten Lösungen rund um Payment, Rechnungsabwicklung, Kapitalanlage, Versicherungen und Co. über den Vertriebskanal Internet an. Aufgrund des hohen Digitalisierungsgrades und dem damit verbundenen Einsatz moderner, teils disruptiver Technologien – sogenannter Financial Technology – sind sie scheinbar schneller als „traditionelle“ Finanzdienstleister. Und noch eines unterscheidet sie von Banken und Co.: Sie sind Spezialisten, die sich auf ein einziges Produkt fokussieren. Dabei greifen sie einzelne Elemente der Wertschöpfungskette von Finanzdienstleistungen heraus, um entweder völlig neue Leistungen anzubieten oder vorhandene Leistungen zu digitalisieren.

Die Kehrseite(n) der Medaille

Zwar liegen die kurzfristigen Vorteile auf der Hand. Ob es den Nischenplayern aber gelingt, signifikante Kundenzahlen aufzubauen und daraus ausreichende Erträge zu erwirtschaften, um nachhaltige und attraktive Renditen für Investoren zu erzielen, bleibt zu klären. Und auch, ob sie bei Qualität und Service-Umfang mit etablierten Finanzdienstleistern mithalten können, wird sich noch zeigen.

Denn zum einen sind die hohen Marketingkosten der FinTechs und fehlenden Erfahrungen im Risikomanagement ein Pluspunkt für die etablierten Finanzdienstleister. Zum anderen unterliegen die FinTechs in der Regel keiner gesetzlichen Regulierung oder Kontrolle. Somit ist die Sicherheit der Daten nicht selten intransparent. Dies könnte zulasten des Vertrauensfaktors gehen, dem im Finanzbereich zwischen Kunde und Anbieter eine besonders hohe Bedeutung zukommt.

FinTechs bieten schnelles Geld für kleine Unternehmen und Freelancer

Factoring vs. FinTech: Vergleicht man Factoring-Anbieter mit den digitalisierten Nischenplayern, dann wird ein großes Differenzierungsmerkmal auf den ersten Blick sichtbar: FinTechs erschließen sich überwiegend Freelancer, Selbständige und kleine Unternehmen als Kundenkreis, bei denen sie mit überschaubarem Finanzeinsatz ihren Geschäften nachgehen. Der Haken: Die Geschäfte sind kleinteilig und die bewegten Forderungssummen überschaubar. Hinzu kommt ein hohes Risiko bei Zahlungsausfällen. Dies kann dazu führen, dass die Kunden mit höheren Zinssätzen konfrontiert werden, um dieses Delta auszugleichen. An die Abwicklung größerer Volumen – beispielsweise bei mittelständischen Unternehmen – trauen FinTechs sich noch nicht so recht heran.

Wie digital wird das Factoring der Zukunft?

Gerade im sensiblen Finanzbereich werden digitale Angebote heute von vielen Kunden noch skeptisch betrachtet, sodass rein digitalisierte Prozesse in Deutschland noch nicht das Mittel der Wahl sind. Der persönliche Kontakt – zumal von mittelständischem Kunden zu mittelständischem Factoring-Anbieter – und die damit verbundene Beratungskompetenz ist so schnell nicht wegzudenken. Und dennoch: Die etablierten Factoring-Anbieter können perspektivisch hinsichtlich ihrer Wertschöpfungskette aus dem Trend zur digitalen Nutzung einen Vorteil ziehen. Sie werden dabei von ihrer langjährigen Erfahrung und juristischem Know-how sowie von ihren bestehenden vertrauensbasierten Kundenbeziehungen profitieren und in der Lage sein, sowohl den Offline- als auch den Online-Kunden abzuholen.

 

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