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Kryptowährungen – verändert die Blockchain-Technologie die zukünftige Unternehmensfinanzierung?

Die „Industrie 4.0“ ist im Anmarsch – intelligente und digital vernetzte Systeme helfen bei der direkten Kommunikation von Menschen, Anlagen, Logistik und Produkten.
Auch in der Finanzwirtschaft halten digitale Systeme Einzug. Immer mehr Finanzinstitute sind sich der Bedeutung von „künstlicher Intelligenz“ (Englisch:„Artificial Intelligence“) bewusst. Auch Kryptowährungen werden immer prominenter platziert. Doch was steckt dahinter? Kann und soll man digitale Währungen wirklich ernst nehmen und welchen Gefahren verbergen sich dahinter? Um diese Fragen beantworten zu können, muss man sich zuallererst der Geschichte der Kryptographie widmen.

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Angela Hofmeister
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Wie ist Kryptowährung entstanden?

Der Begriff Kryptographie bezeichnet eine Wissenschaft, die Informationen bzw. Daten verschlüsselt und dementsprechend schützt. Der erste Ansatz einer digitalen Währung auf Basis der Kryptografie geht bereits auf das Ende des letzten Jahrtausends zurück, nämlich auf das Jahr 1998. Bis zur wirklichen Umsetzung vergingen jedoch weitere zehn Jahre, bis im November 2008 unter der Identität von Satoshi Nakamato ein Peer-to-Peer Electronic Cash System veröffentlicht wurde – ein Bezahlsystem, welches den Zahlungsempfänger direkt mit dem Zahlenden verknüpft, ohne, dass eine Bank zwischengeschaltet wird. Dieser Ansatz war revolutionär und sollte die Abhängigkeit des Zahlungsverkehrs von Banken reduzieren. Das Vertrauen in die Abwicklungen sollte nicht mehr durch Banken sichergestellt werden, sondern durch einen direkten Datenaustausch zwischen allen Beteiligten mittels Zusammenschluss von Rechnern. „Mit einer elektronischen Währung, die auf einem kryptografischen Beweis beruht und kein Vertrauen in Mittelsmänner benötigt, ist Geld sicher und kann mühelos transferiert werden,“ – das war das Credo von Satoshi Nakamoto.

Auch wenn man heute davon ausgeht, dass sich hinter diesem Pseudonym eine ganze Entwicklergruppe verbirgt, die sich im Laufe des Prozesses stark zerstritten hat, so ist doch unbestritten, was sie erschaffen hat: sie veröffentlichten in einem Whitepaper das sogenannte Bitcoin-Protokoll. Dieses Protokoll gilt als Gründungsdokument der virtuellen Währungen und ist eine Art Antwort auf das klassische Bankensystem.

Der Bitcoin als erste digitale Währung

Im Jahr 2009 fiel der Startschuss für die neue Ära des digitalen Zahlungsverkehrs. Der Bitcoin war die erste digitale Währung überhaupt und ist auch heute noch mit Abstand der bekannteste Cryptocoin weltweit. Wenn man also von der Geschichte der Kryptowährungen spricht, so spricht man gleichzeitig über die Historie des Bitcoins. Der Kurs stieg seit Beginn des Handels auf bis zu 15.000 EUR pro Bitcoin an und liegt aktuell bei 5.300 EUR. Die Marktkapitalisierung des Bitcoin, also die Anzahl der Coins multipliziert mit dem aktuellen Wert – beträgt rund 200 Milliarden EUR.

Der Kurs¬zuwachs des Bitcoin lockte seitdem unzählige Nach¬ahmer an. Mehr als 1 000 Kryptowährungen soll es inzwischen geben – die bekanntesten neben Bitcoin sind Ethereum, Ripple und Cardano.

Doch was ist ein Bitcoin überhaupt und wie funktioniert dieses Zahlungssystem?

Ein Bitcoin wird zwar gerne mit Gold verglichen und die Bitcoins werden auch „geschürft“, doch Bitcoins sind kein reales Geld. Sie existieren nur virtuell und werden in einer digitalen Brieftasche, einer sogenannten Bitcoin-Wallet, verwaltet, in der die privaten kryptografischen Schlüssel zu den eigenen Bitcoins gespeichert sind. Diese können über das gesamte Bitcoin-Netzwerk jederzeit zu einer anderen Adresse, also einer anderen Wallet geschickt werden, ohne dass dabei Daten gespeichert werden – der Ablauf verläuft somit komplett anonym und ohne Mittelsmänner wie Banken. Das dezentrale Netzwerk, das die Guthaben und Zahlungen verwaltet, wird Block¬chain genannt. Die Blockchain ist eine verteilte Datenstruktur – vereinfacht gesagt eine Art digitales Kassenbuch, mit der jede Transaktion genau nachverfolgt werden kann.

Wie erhält man Bitcoins?

Das Schürfen oder „Mining“ neuer Bitcoins beruht auf einem mathematischen Verfahren. Dazu muss eine komplizierte Rechenaufgabe gelöst werden. Wir dies als erster schafft, erhält Bitcoins als Belohnung. Dabei werden die Algorithmen, die gelöst werden müssen, im Laufe der Zeit immer aufwendiger, denn die absolute Menge an Bitcoins ist begrenzt und wurde schon von Anfang an auf 21 Millionen Bitcoins festgelegt. Reichte folglich früher der heimische PC zum Schürfen, so werden heute leistungsstarke Rechnerfarmen in Island und andernorts eingesetzt, wo die Kühlung günstig ist. Dennoch weist die Bundesbank darauf hin, dass eine einzige Bitcoin-Transaktion dem monatlichen Stromverbrauch eines Einfamilienhauses entspricht – für das Weltklima ein relevanter Betrag!

Welchen Nutzung haben Kryptowährungen?

Für die Verwendung von Kryptowährungen gibt es drei Haupt-Verwendungsarten:

  1. Das Bitcoin Trading, also den An- und Verkauf verschiedener Währungen mit dem Ziel Spekulationsgewinne zu erwirtschaften
  2. Das Bestreiten von persönliche Ausgaben; Händler wie expedia und Rakuten, einige Airlines, Microsoft, Dell sowie einige Restaurantketten akzeptieren Bitcoins bereits als Zahlungsmittel. Amazon und VISA denken über eine Einführung nach.
  3. Crowdfunding. Hier ermöglicht das Bitcoin-Protokoll, Eigentumsrechte (etwa Anteile oder digitales Geld) ohne das Einschalten eines Mittelsmanns wie einer Regierung oder einer zu übertragen. Nutzer können so direkt in Start-ups investieren oder Charityprojekte unterstützen.

Wer nutzt Kryptowährungen?

Einer Erhebung zufolge sind die meisten Bitcoin-Nutzer jung, männlich, höchstens 34 Jahre alt und besonders technikaffin. In fernöstlichen Ländern wächst der Zuspruch zur virtuellen Währung nicht nur im Handel, sondern in allen Bereichen besonders stark. Das machen sich sogar einige Kulturstätten zunutze, die e-Wallets einrichten und Touristen um eine Spende zum Erhalt des Kulturgutes von ihrem Smartphone aus bitten.

Wie wird mit Kryptowährung gehandelt?

Ganz sorglos sollte man den Handel mit Kryptowährungen jedoch nicht betreiben, denn die virtuellen Währungen wurden von der BaFIN, der der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, als sogenannte Rechnungseinheit eingestuft. Deshalb unterliegen sie denselben steuerlichen Auflagen wie andere Devisen. In einigen Fällen werden sie damit auch steuerpflichtig. Ausschlaggebend ist hier der Zeitpunkt des Bitcoinan- und -verkaufs.

Hohe Skepsis gegenüber Bitcoin & Co

Auch wenn Kryptowährungen, allen voran der Bitcoin, aktuell in aller Munde sind, so haben sie sich dennoch noch nicht endgültig durchgesetzt. Per se unseriös sind echte, dezentrale Kryptowährungen, die mithilfe der Blockchain-Technologie geschürft und gehandelt werden, nicht. Es sind jedoch hochspekulative Transaktionen – die mit einem Besuch im Spielcasino verglichen werden können.

Das illustriert sehr eindrücklich ein Vergleich mit Apple, dem teuersten Unternehmen weltweit. Dessen Kurswert stieg seit dem Börsengang 1980 „nur“ um das Vierhundertfache an, während der Bitcoin in den letzten 7 Jahren um Werte bis zum Zwanzigtausendfachen gestiegen ist – und das ohne realen Gegenwert.

Ist Kryptowährung eine Alternative zum bestehenden Währungssystem?

Die meisten Verbraucher, darunter auch viele Deutsche, betrachten Kryptowährungen im Vergleich zu staatlichen Währungen und Gold weiterhin als ein Nischenprodukt. Die Frage, ob Kryptowährungen eine wirkliche Alternative zu unserem bestehenden Währungssystem sind, verneint auch Thorsten Klindworth, Unternehmensgründer der A.B.S. Global Factoring AG.

Meiner Meinung nach werden sich die Nationalstaaten bzw. -banken nicht die Hoheit über die Währung nehmen lassen. Kryptowährungen können vielleicht eine Ergänzung zum tradierten Währungssystem werden, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen einmal restlos geklärt werden.

Bitcoin als rein virtuelle Währung

Bitcoin ist also eine rein virtuelle Währung, die keine reale Wertgrundlage hat. Der Kurs ist dabei sehr schwankungsanfällig und reagiert bereits auf kleinste Veränderungen extrem sensibel. Auch technologische Stolpersteine und staatliche Eingriffe könnten der noch jungen Währung jederzeit die Luft ausgehen lassen. Hier ist es wichtig, den vorliegenden Trend kritisch zu reflektieren und sich umfassend zu informieren.

Blockchain als Antreiber der digitalen Revolution

Bitcoin ist das erste große Beispiel der Blockchain-Technologie. Große Persönlichkeiten in der Finanzbranche, unter anderem auch Alibaba CEO Jack Ma und Starinvestor Warren Buffet sind sich jedoch einig, dass Bitcoin mittlerweile nur ein winzig kleiner Bestandteil der Blockchain ist. Der 87-jährige Warren Buffet bekräftigte, dass er den Bitcoin-Hype für eine Spekulationsblase halte, die zu einem „bösen Ende“ führen würde.

Die Blockchain wird laut Aussagen von Experten immer noch von vielen unterschätzt und aus dem falschen Blickwinkel wahrgenommen – nämlich als Pseudonym für Kryptowährungen und nicht als das, wofür sie eigentlich steht: als Wertschöpfungstechnologie in digitalen Prozessen. Die Blockchain ist eine vielversprechende Technologie, die weit mehr kann, als nur das Finanzsystem zu verändern. Sie ist im digitalen Zeitalter eine Lösung für die Probleme bei der Datensicherheit.

CEO Thorsten Klindworth, Experte in Sachen Mittelstandsfinanzierung, sieht das genauso:

Bitcoin ist in aller Munde, aber in Wahrheit geht es mehr um Blockchain. Diese Technologie wird viele Prozesse in Zukunft revolutionieren, da bin ich mir sicher. Das betrifft Vorgänge, an die wir heute noch gar nicht denken.

Blick in die Zukunft der Unternehmensfinanzierung – Tipps von CEO Thorsten Klindworth

Was raten Sie, als erfahrener Finanzierungsexperte, deutschen Startups und Unternehmen, die die Entwicklung von Blockchain-Anwendungen planen?

„Auf die Marktfähigkeit der Produkte zu achten. Aus der Blockchain-Technik können in Zukunft viele Chancen für effizientere Abläufe entstehen. Manchmal sind Technologien aber ihrer Zeit voraus und setzten sich erst dann durch, wenn eine breitere Anwenderschicht ihre Vorteile auch wirklich verstanden hat. So mancher Startup-Unternehmer ist schon mit einer glänzenden Idee baden gegangen, die ein paar Jahre später der große Renner wurde.

Auch Kryptowährungen zahlen auf Vorteile ein, die die Digitalisierung grundsätzlich mit sich bringt. Die Risiken liegen jedoch sicherlich in der Nicht-Kontrollierbarkeit dieser Währungen, wodurch Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche Tür und Tor geöffnet werden kann. Wenn es um eine nachhaltige Unternehmensfinanzierung geht, sollte man die klassischen Instrumente der sog. Supply-Chain-Finance, wie z.B. die Einkaufsfinanzierung oder Factoring, daher nicht ganz aus den Augen verlieren. Auch hier wird man in Zukunft vermehrt auf Blockchain setzen. Ein intelligenter Mix abgestimmt auf das Geschäftsmodell ist auf jeden Fall anzuraten!“

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