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Liquiditätsengpässen durch Brexit die Stirn bieten

Mehr als ein Drittel der 1.478 befragten Firmen des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland (38%) befürchtet bei einem Brexit negative Auswirkungen auf ihr Geschäft, wie das ifo Institut in München im Juni 2016 mitteilte. Wenn Unternehmen im Exportgeschäft tätig sind, ist der Anteil ebenfalls leicht höher als im Schnitt, nämlich 41 Prozent. Großbritannien ist für Deutschland hinter den Vereinigten Staaten und Frankreich das drittwichtigste Exportland – das geht aus der Statistik für 2015 hervor.

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Liquiditätsströme neu planen und stabil im Heimatmarkt positionieren

Im vergangenen Jahr lieferte Deutschland nach den Ausfuhrzahlen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) Waren und Dienstleistungen für 89 Milliarden Euro ins Vereinigte Königreich. Deshalb sei es absehbar, dass ein EU-Austritt die deutsche Wirtschaft treffen würde, so die Stuttgarter Zeitung.

Wo zuvor dank des starken Exportgeschäftes ausreichend liquide Mittel vorhanden waren, kann es nun zu Engpässen kommen, sollten die so wichtigen Geschäftsbeziehungen aufgrund erhöhter Bürokratie oder Hürden bei der Einfuhr nicht mehr das geplante Geld in die Kasse bringen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die in diesem Markt besonders aktiv waren, müssen nun ihre Liquiditätsströme neu überdenken. Das Worst-Case-Szenario: Das Exportgeschäft läuft nur noch schleppend und auch im heimischen Markt gilt es, gegen Forderungsausfälle und unbezahlte Rechnungen zu kämpfen. Denn im Jahr 2014 wurde jede dritte B2B-Forderung verspätet gezahlt, so das Zahlungsmoralbarometer des Kreditversicherers Atradius.

Einbrüchen im Export mit laufender Liquidität begegnen

Was aber tun, wenn durch den Brexit Liquiditätseinbrüche ins Haus stehen und auch das Geschäft auf dem deutschen Markt durch Forderungsausfälle oder -verzögerungen schwankt? Ebenfalls laut einer aktuellen Ifo-Studie klagen rund 44 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen über einen erschwerten Zugang zu Bankkrediten. Eine Alternative hierzu ist das Finanzierungsinstrument Full Service Factoring. Offene Forderungen werden von einem Factor gekauft, der den Gegenwert dieser direkt in liquide Mittel für das Unternehmen umwandelt und auch das komplette Risiko bei Zahlungsausfällen übernimmt. Darüber hinaus ist es für KMU von großem Vorteil, dass Factoring-Anbieter im sogenannten Full-Service-Factoring auch das Debitoren- sowie Forderungsmanagement übernehmen und so eine nicht vorhandene Buchhaltung ausgleichen oder eine vorhandene entlasten. Langfristig eingesetzt bietet Factoring – auch begleitend zu einem Bankkredit – hohe Sicherheit und Flexibilität durch laufende Liquidität. Durch dieses „doppelte Netz“ lassen sich mögliche Zahlungsausfälle (im Export) und Liquiditätsengpässe, die beispielsweise durch den Brexit entstehen können, besser abfedern.

In unserer Factoring-Checkliste lesen Sie, für welche Unternehmen Factoring infrage kommt, und für welche Forderungen es sich nicht eignet.

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