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Die Interviewreihe im A.B.S. Blog:
Thorsten Klindworth trifft Dirk Martin: Warum Führungskräfte 2022 in digitale Transformation investieren sollten

2021 war ein weiteres Jahr, welches jeden einzelnen von uns vor bedeutende Herausforderungen gestellt hat – privat, beruflich und gesundheitlich. Die Führungskräfte in Unternehmen sind weiterhin extrem gefordert, die richtigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Insbesondere das Thema „Digitalisierung“ ist nach wie vor eine Schlüsselqualifikation für Unternehmenserfolg. Thorsten Klindworth, CEO der A.B.S. Global Factoring AG, hat sich daher mit Dirk Martin, dem CEO des international agierenden und börsennotierten Enterprise Service Management Solutions Anbieter Serviceware SE (siehe oben Mitte, links CFO Harald Popp, rechts COO Dr. Alexander Becker), unterhalten, um zu erfahren, was Entscheider im Mittelstand in Bezug auf digitale Transformation beachten sollen, um die außergewöhnlichen Belastungen des kommenden Jahres in neue Chancen zu übersetzen.

Wo liegen 2022 die Herausforderungen für Führungskräfte?

Thorsten Klindworth: Wo liegen aus Ihrer Sicht 2022 die größten Prioritäten für die Unternehmensführung?

Dirk Martin: Ganz klar im Bereich der Enterprise Digital Services und den damit verbundenen Finanzen. Das Jahr 2020 hat mit seinen außergewöhnlichen Herausforderungen viele Unternehmen dazu motiviert, ihre Initiativen zur digitalen Transformation zu beschleunigen. Andere hatten das Bedürfnis, ihre Investitionen in diesem Bereich zunächst zu stoppen. Das richtige Maß an digitaler Transformation zu finden, indem die Service-Levels verbessert und gleichzeitig die Kosten gesenkt werden, wird entscheidend sein, damit Unternehmen in schwierigen Zeiten wachsen können.“

Thorsten Klindworth: Worauf kommt es besonders an, wenn die Coronoa-Krise dem Unternehmenserfolg nicht langfristig im Wege stehen soll?

Dirk Martin: Zunächst einmal auf die Fähigkeit, mittel- bis langfristige Wachstumsstrategien – und die damit verbundenen Investitionen – aufrechtzuerhalten und gleichzeitig den kurzfristigen Cashflow und die grundlegende Gesundheit des Unternehmens sicherzustellen. Zweifellos werden mittelfristig auch neue steuerliche Belastungen die Kosten für den Betrieb eines Unternehmens beeinflussen. Die ergriffenen Maßnahmen sollten dann keine pauschalen Budgetkürzungen beinhalten, da dies Innovation, Investitionen und Wachstum erstickt. Transparenz ist dann ausschlaggebend, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Welche Maßnahmen erfordert der Brexit?

Thorsten Klindworth: Welche Auswirkungen hat der Brexit auf das Jahr 2022?

Dirk Martin: Bestehende Handelsbeziehungen und Lieferkettenprozesse müssen zum Teil neu definiert werden. Neue Herausforderungen in der Logistik, bei der Preisgestaltung und bei den Tarifen werden dazu führen, dass die Kundenzufriedenheit in Bezug auf Lieferung und Wert in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Fertigungsindustrie wird neue Strategien sowie neue IT-Anwendungen und damit verbundene Prozesse entwickeln müssen, um diese Herausforderungen zu meistern. Finanz- und Bankwesen müssen neue Finanzanwendungen bereitstellen, um Unternehmen eine detailliertere Analyse ihrer Ausgaben zu ermöglichen.

Digitale Transformation: Mit technischen Innovationen Mehrwert schaffen und Kosten sparen

Thorsten Klindworth: Wie kann ein Unternehmen im Jahr 2022 nachhaltig wachsen? 

Dirk Martin: Vereinfacht gesagt, müssen Unternehmen mit weniger mehr erreichen – mehr aus den Kostenbudgets herausholen, die aktuellen Service-Levels aufrechterhalten und verbessern und gleichzeitig in neue zukünftige digitale Initiativen mit dem gleichen oder einem geringeren Kostenbudget investieren. Die größte Herausforderung für Unternehmen wird sein, ein so einheitliches und bequemes Angebot zu schaffen, das maximal skalierbar ist, sich aber so anfühlt, als wäre es für jeden Kunden maßgeschneidert.

Thorsten Klindworth: Und wie geht das?

Dirk Martin: Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Zunächst einmal sollten Unternehmen Back-Office-Funktionen wie IT und Finanzen auf andere Art und Weise betrachten – im nächsten Jahr und darüber hinaus. Back-Office-Funktionen sollten als ‚Wert‘-Zentren für das Unternehmen gesehen werden und nicht als ‚Kosten‘-Zentren, die wenig oder gar keinen Wert hinzufügen. IT- und Finanzleiter sollten Pläne und Ansätze entwickeln, die dem Unternehmen helfen, sein Ergebnis zu verbessern und dabei proaktiv zu sein. Leider ist diese Denkweise bei CFOs und CTOs oft noch nicht weit genug entwickelt – CEOs müssen dies aber von ihrem C-Level-Team erwarten und diese Botschaft muss als eine ihrer Kernbotschaften an das Unternehmen deutlich gemacht werden.

Thorsten Klindworth: Vielen Dank für diese spannenden Einblicke. 

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Zur Person

Dirk Martin war bereits während seines Studiums des Wirtschaftsingenieurwesens Gesellschafter und Geschäftsführer der studentischen Firma OPUS GbR und hat 1997 die Firma PM Computer Services GmbH & Co. KG gegründet, deren geschäftsführender Gesellschafter er heute ist. 2018 absolvierte er erfolgreich einen Börsengang mit der Serviceware SE, deren CEO er heute ist. Daneben übte er zahlreiche Positionen bei Díe Jungen Unternehmer-BJU, der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück, aus und ist seit 2012 Landesvorsitzender der Familienunternehmer. In Unternehmen Mehrwert durch digitale Transformation zu schaffen, ist sein Steckenpferd.

Serviceware ist ein führender Anbieter von Softwarelösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen (Enterprise Service Management), mit denen Unternehmen ihre Servicequalität steigern und ihre Servicekosten effizient managen können. Kern des Portfolios ist die Serviceware Plattform mit den Softwarelösungen Serviceware Processes, Serviceware Financial, Serviceware Resources, Serviceware Knowledge und Serviceware Performance. Serviceware hat weltweit mehr als 900 Kunden aus verschiedensten Branchen, darunter vier der sieben größten deutschen Unternehmen sowie 12 DAX 30-Unternehmen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Bad Camberg, Deutschland. Serviceware beschäftigt mehr als 480 Mitarbeiter an 14 nationalen und internationalen Standorten. Weitere Informationen finden Sie auf www.serviceware-se.com.

Headerbild: Harald Popp, CFO, Dirk K. Martin CEO, Dr. Alexander Becker, COO von Serviceware SE

 

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