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Digitalisierung und Innovation: So will Bernd Hauser Finanzierung für KMU gestalten

Die A.B.S. Global Factoring AG, der größte private konzern- und bankenunabhängige Qualitätsdienstleister für Full-Service-Factoring in Deutschland, hat sein Management-Team mit Bernd Hauser verstärkt, der ab sofort als CIO die Digitale Transformation sowie den Bereich Innovationen verantwortet.

Bernd Hauser verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Entwicklung digitaler Produkte und Geschäftsmodelle in unterschiedlichen Branchen. Ihn zeichnet ein unverkrampfter Blick auf technische Innovationen, seine Erfahrung im Bereich Prozessoptimierung sowie seine Neugier aus. „Ich bin sicher, dass er damit eine große Bereicherung für unser Team ist und wichtige Impulse geben kann, mit denen wir unseren Wachstumspfad konsequent fortsetzen. Wir sind seit knapp 25 Jahren als flexibler, innovativer und lösungsorientierter Finanzdienstleister im Markt bekannt und diese Position wollen wir weiter ausbauen,“ erklärt der Vorstandsvorsitzende der A.B.S., Thorsten Klindworth.

Was Bernd Hauser bewegt, welche Ziele er sich gesetzt hat und warum aus seiner Sicht Verrücktsein zum Standard werden sollte, das hat er uns in einem sehr persönlichen Interview verraten.

Herr Hauser, was fasziniert Sie an der A.B.S.?

Ich schätze es sehr, dass die A.B.S. als Familienunternehmen mit Herz & Verstand geführt wird. Egal in welcher Abteilung und an welchem Standort – überall sitzen total spannende Menschen, die gemeinsam etwas verändern wollen. Die echte Faszination als CIO geht für mich allerdings davon aus, dass wir noch ein unfassbar großes Potenzial darin haben mit Technologie die tägliche Arbeit spannender zu machen und unsere Kunden noch viel besser in ihrem Wachstum zu unterstützen.

Was sind die Schlüsselqualifikationen, die einen CIO auszeichnen?

Als CIO musst du gleichzeitig der detailverliebte Nerd & der eloquente Manager sein. Am Ende geht es bei dem Job doch darum das gesamte Unternehmen auf eine Reise mitzunehmen, weil IT alle betrifft. Nur hat der große Teil der Mitarbeiter nicht sonderlich viel Interesse daran, also ist es deine Aufgabe, die graue Theorie spannend und konkret rüberzubringen. Weil IT nie fertig wird, muss der CIO selbst für Wandel und Veränderung stehen und Spaß daran haben ein Rätsel nach dem anderen mit der Mannschaft zu lösen.

Welches Ziel treibt Sie an? Was ist Ihre Vision?

Mein Ziel ist, eine Unternehmenskultur mitzugestalten, in der jeder mit Freude seine persönlichen Grenzen überwindet. Eine Kultur, bei der alle nach Feierabend voller Energie und Elan nach Hause gehen. Ein Umfeld, in dem verrückte Ideen und Vielfalt willkommen sind. Denn nur so sind wir in der Lage unseren Kunden Erfolg auf ganzer Linie zu ermöglichen. Und sind unsere Kunden erfolgreich, dann sind wir es auch.

Worauf vertrauen Sie in schwierigen Zeiten?

Wenn es schwierig wird, habe ich immer die Gewissheit, dass andere schon mal vor ähnlichen Herausforderungen standen. Also warum sollte sich das Problem nicht irgendwie lösen lassen? Zum Glück ist die Zeit der Einzelkämpfer vorbei, sodass ich mein gesamtes Netzwerk befragen kann, dazulernen darf und dann nur noch handeln muss. Davon abgesehen lehrt uns die Geschichte, dass bisher noch jede Krise rumgegangen ist und es im Nachhinein oft gar nicht so dramatisch war 🙂

Was sind Ihrer Meinung nach die Innovationen, die KMU zukunftsfähig machen?

Ich glaube, das ist wirklich eine zeitlose Herausforderung. Seit jeher haben nur die Unternehmen langfristigen Erfolg, die immer wieder konkrete Probleme für andere lösen. Wer regelmäßig alle Bausteine seines Unternehmens hinterfragt und stückweise erneuert, wer sich den Mut von der Unternehmensgründung beibehält und weiterhin regelmäßige Experimente wagt, der wird niemals Angst vor der Zukunft haben müssen. Dieses Unternehmen wird seinen Kunden immer einen echten Wert bieten und dadurch auch jede Krise und jeden Wandel überleben.

Was war bisher Ihr größter Erfolg bzw. Misserfolg?

Größter Erfolg & Misserfolg lagen bei mir tatsächlich in genau der gleichen Sache. Vor ein paar Jahren ist mein damaliges Start-Up mit einem dicken Knall in der Insolvenz untergegangen. Das war eine super herausfordernde Zeit, aber im Rückblick das beste Ausbildungsprogramm für Krisenmanagement und klare Unternehmens-Positionierung. Ich durfte dadurch sehr früh lernen, dass es im Leben fast ausschließlich um wertschätzende Beziehungen geht. Wer dann noch Geld verdienen will, der muss nur eine spitze Zielgruppe haben und dort seinen Kunden einen echten Mehrwert bieten.

Hat Innovation auch etwas mit verrückt sein zu tun?

Auf jeden Fall! Verrückt ist doch im ersten Moment alles, was nicht in meinen Kopf passt, was meine Vorstellungskraft sprengt. Genau da setzt aus meiner Sicht die Innovation an. Der tiefe Wunsch, dauerhaft etwas zu verändern, wird vor allen Dingen durch verrückte und weit entfernte Ziele gefördert. Und um auf diese Ziele zu kommen, muss ich täglich meine Vorstellungskraft erweitern. Also sollte „verrückt“ für uns wohl zum Standard werden 😉

Wie kann man Zukunft gestalten?

Das wichtigste sind sicherlich Spaß und Lebensfreude, denn sonst wird einen recht schnell der Wille zur Gestaltung verlassen. Damit aber wirklich was passiert, muss du in deinem Bereich die volle Verantwortung übernehmen. Gestaltung funktioniert nur, wenn du am Ruder sitzt, für alle Fehler einstehst und Lust hast immer wieder die eigenen Grenzen zu überwinden.

 

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für Ihre Ziele!