Mehr Liquidität für Ihr Unternehmenswachstum? Schutz vor Forderungsausfällen? Weniger Stress beim Mahnwesen?
Die Lösung: A.B.S. Factoring zur Unternehmensfinanzierung

Schnelle Liquidität für Ihren Wareneinkauf? Als Sofortzahler Skontoeffekte nutzen können?
Die Lösung: unsere Einkaufsfinanzierung quickpaid!

Die Antworten auf die häufigsten Fragen zu Factoring im Experten-Interview erklärt

Ein Dialog auf Augenhöhe – das ist unser USP bei A.B.S. Factoring – und deswegen stehen wir hier Ihren Fragen Rede und Antwort

Zur Person:
Dennis Ritz ist seit 2018 Mitglied der Kundenbetreuung bei der A.B.S. Global Factoring AG und bereits seit 4 Jahren in der Factoring-Welt zu Hause. Er kennt die Fragen und Wünsche der Factoring-Interessenten aus seiner täglichen Arbeit und weiß, wann dieses Finanzierungsinstrument echten Mehrwert schafft.

Was ihm besonders wichtig ist? „Ein Dialog auf Augenhöhe und ein respektvoller Umgang – schließlich vertrauen uns unsere Kunden ihr wertvollstes Gut an – Ihre eigenen Kunden. Das wissen wir zu schätzen.“

Hier haben wir die TOP 15 der häufigsten Factoring-Fragen aus der Praxis gesammelt, die den Interessenten bei Erstgesprächen unter den Nägeln brennen. Denn bei vielen Unternehmen ist noch keine Erfahrung mit Factoring als innovative Finanzierungsmethode vorhanden und eine Unsicherheit zu spüren, was die Prozesse selbst und die Auswirkungen auf das Geschäft insgesamt angeht. Unsere Kundenberater nehmen sich gerne die Zeit, die Effekte von Factoring im persönlichen Dialog zu besprechen. Wer sich aber vorab schon mal selbst ein grobes Bild machen möchte, für den beantwortet Dennis Ritz hier die häufigsten Fragen zu Factoring aus der Praxis:

Factoring? Noch nie gehört! Was muss ich mir darunter vorstellen?

Factoring ist ein innovatives Finanzierungsinstrument, das auf dem laufenden Verkauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen basiert. Dazu werden die Forderungen an den Factoringanbieter abgetreten, der in der Folge das gesamte Debitorenmanagement übernimmt. Das sichert Liquidität aus Außenständen. Zusätzlich profitiert der Factoringnehmer von möglichen Skontoerträgen auf der Beschaffungsseite und ist zu 100 % gegen Forderungsausfall abgesichert.

Für welche Unternehmen ist Factoring sinnvoll?

Factoring ist grundlegend für jedes Unternehmen sinnvoll und nutzbar. Einen Großteil unseres Kundenstamms macht der klassische Mittelstand aus. In Wachstumsphasen eines Unternehmens ist der Liquiditätszufluss durch Factoring besonders wirkungsvoll. Daher zählen Start-ups, Unternehmen in der Restrukturierung oder exportorientierte Unternehmen zu unseren Kunden. Sie entstammen den verschiedensten Branchen: Großhändler, das produzierende Gewerbe, Personaldienstleister, IT-Customizing oder Agenturen sind beispielsweise darunter. Hier sind eigentlich kaum Grenzen gesetzt.

Entscheidend für Factoring ist, dass die der Forderung zugrundeliegende Leistung vollständig und einredefrei erbracht wurde. Unternehmen aus dem Baugewerbe werden daher in der Regel nicht gefactort. Mit unserer digitalen Einkaufsfinanzierung quickpaid können wir jedoch auch hier eine Lösung anbieten.

Was bringt Factoring und was kostet es mich?

Factoring erfreut sich immer größerer Beliebtheit und wird von immer mehr KMU zur Finanzierung ihrer Betriebsmittel eingesetzt. Das belegen auch die Wachstumszahlen des Factoring-Verbandes, die im letzten Jahr 30 % und in diesem Jahr erneut 20% betrugen.

Neben dem Liquiditätszufluss sind die Erhöhung der Eigenkapitalquote, unternehmerisches Wachstum, die Reduktion hoher Außenstände, die Entlastung des Debitorenmanagements oder das bessere Rating durch eine optimierte Bilanzstruktur weitere Argumente, welche die Factoring-Nutzer überzeugen.

Kommen wir zur Kostenfrage: Die Kosten für Factoring sind bei uns sehr klar strukturiert und setzen sich aus Factoring-Gebühr und -Zinsen zusammen. Die Factoring-Gebühr hängt vom Umsatz und der Bonität eines Unternehmens sowie seiner Abnehmerstruktur ab und muss daher individuell berechnet werden. Der Factoring-Rechner auf unserer Website gibt hier auf jeden Fall eine grobe Orientierung. Außerdem ordnet die Beispielrechnung die Kosten und den Nutzen ein. Denn es ist wichtig, die Einsparpotenziale, die Factoring erschließt, auch auszunutzen. Auch beim Zins gibt es einen Vorteil, denn er wird nur auf das tatsächlich genutzte Finanzierungvolumen berechnet.

Wie kann man die Factoring-Kosten kompensieren?

Wer behauptet, Factoring sei zu teuer, dem empfehle ich, den erzielten Nutzen gegenzurechnen. Durch geschicktes Ausnutzen der gewonnenen Liquidität lassen sich vielfältige Effekte erzielen, welche die Profitabilität eines Unternehmens beeinflussen.

So können z. B. auf der Einkaufsseite Skontoerträge ausgehandelt werden, welche die Beschaffungskosten um 2 bis 3 % senken können. Zudem können Sie Ihren Abnehmern längere Zahlungsziele gewähren und damit Ihre Wettbewerbsfähigkeit und Ihre Margen steigern.

Zahlungsausfälle gehören der Vergangenheit an, d. h. Ihr Betriebsergebnis wird nicht mehr durch Debitorenverluste getrübt. Überlegen Sie selbst, wie viel Umsatz Sie ansonsten akquirieren müssten, um einen einzigen Zahlungsausfall wieder zu kompensieren.

Bezieht sich der Factoring-Vertrag zwangsläufig auf das gesamte Kundenportfolio?

Nein, das ist nicht der Fall. Wir bieten auch die Möglichkeit des Ausschnitts-Factorings an, bei dem nur ausgewählte Anteile des Kundenportfolios abgetreten werden. Rechnungen von Kunden, bei denen sich Factoring nicht lohnen würde, wie z. B. Skontozahler oder Debitoren mit Kleinstumsätzen, können selbstverständlich ausgeschlossen werden.

Und was ist, wenn der Debitor im Ausland sitzt?

Auch und gerade dann ist Factoring sinnvoll. Wir bieten den Ankauf von Forderungen gegenüber Debitoren mit Sitz in den OECD-Staaten an (einzelne Ausnahmen bestehen) und können in verschiedenen Währungen finanzieren: Euro, CHF, USD sowie GPB.

Das erleichtert unseren Kunden die Auslandsexpansion enorm, denn wir prüfen die Bonität der Abnehmer, was für den Factoring-Kunden selbst oft schwierig zu recherchieren ist, und übernehmen wir nicht nur die Kommunikation, sondern bieten ein umfassendes Sicherheitspaket mit 100 % Forderungsausfallschutz.

Wie schnell bekomme ich mein Geld, wenn ich mich für Factoring entscheide?

Auf eine Kontaktanfrage melden wir uns schnellstmöglich bei Ihnen. In einem telefonischen Erstgespräch sondieren wir Ihre Situation und erstellen ein individuelles Factoring-Angebot. Haben wir Sie von unseren Leistungen überzeugt, erfolgt die technische Anbindung. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur ersten Finanzierung dauert es in der Regel 3 bis 4 Wochen. In zeitkritischen Fällen kann dieser Prozess auch beschleunigt werden.

Ist die Factoring-Beziehung etabliert, zahlen wir 90 % des Forderungsbetrages innerhalb von 24 Stunden aus. Den Restbetrag behalten wir zunächst ein. Dieser wird ausgezahlt, sobald die Rechnung bei uns durch Ihren Abnehmer beglichen wurde. Kunden erhalten das Geld auch taggleich, sofern die Rechnungsdaten rechtzeitig übermittelt werden.

Welche Unterlagen benötigen Sie von interessierten Unternehmen?

Um ein passgenaues Factoring-Angebot erstellen zu können, reichen zunächst wenige Kennzahlen wie der Jahresumsatz, Informationen zur Abnehmerstruktur, die durchschnittliche Rechnungsgröße und die gewährten Zahlungsziele aus. Gemeinsam mit unseren Kunden analysieren wir auch etwaige Besonderheiten des jeweiligen Geschäftsmodells. In der laufenden Factoring-Beziehung benötigen wir den Jahresabschluss, BWAs sowie aktuelle offene Posten-Listen der Debitoren/Kreditoren.

Kommen wir zum Tagesgeschäft. Wer stellt beim Factoring die Rechnungen aus?

Das übernehmen unsere Kunden selbst – sie erstellen und verschicken die Rechnungen wie gewohnt an ihre Kunden und versehen sie dabei mit einem Abtretungsvermerk, auf dem für Ihre Abnehmer ersichtlich wird, an wen die Rechnung zu begleichen ist. Sie bleiben auch weiterhin der Ansprechpartner für Ihre Kunden, wenn es um Fragen zum Produkt oder Mängel geht. Alle Fragen, die die Rechnung selbst betreffen, übernehmen wir als Dienstleistung.

Die aktuellen Stati, die Fälligkeitsstruktur und alle Buchungen zu den Rechnungen sehen unsere Kunden im Online-Portal. Dort werden z. B. auch anstehende Mahnungen zeitnah angezeigt, damit die Kunden ihren Abnehmern bei begründeten Klärungsfällen frühzeitig einen Hinweis geben können.

Was geschieht mit nicht bezahlten Rechnungen oder bei einer Insolvenz des Abnehmers?

Bezahlt ein Abnehmer seine Rechnung nicht, sind Sie mit A.B.S. Factoring vollständig gegen mögliche Delcredererisiken abgesichert. Vorteilhaft ist für Sie dabei, dass wir unsere Großkundenvorteile bei der Warenkreditversicherung an Sie weitergeben und Sie einen erfahrenen Spezialisten im Mahnwesen an Ihrer Seite wissen. Das bedeutet Sicherheit und gilt analog sogar im Falle einer Insolvenz Ihres jeweiligen Abnehmers.

Als unabhängiger Dienstleister gehen wir die Sache zwar rational, aber mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl an. Denn wir wollen, dass die Kundenbeziehung nicht belastet wird und die Zahlungen zeitnah eintreffen. Dazu sprechen wir uns eng mit Ihnen ab.

Sie entscheiden letztlich, ob ein Inkassoverfahren oder ein gerichtliches Beitreibungsverfahren eingeleitet, ein Mahnstopp verhängt oder auf die Versicherungsleistung verzichtet wird.

Bedeutet Factoring auch direkt Inkasso und was haben die beiden Instrumente gemeinsam?

Nein, hier ist mit den Jahren ein falsches Bild entstanden. Beide Modelle basieren zwar darauf, dass eine Zahlungsverpflichtung zwischen einem Dienstleister/Lieferanten und seinem Kunden über eine dritte Partei abgewickelt wird. Da endet dann aber auch schon die Gemeinsamkeit zwischen Inkasso und Factoring.

Beim Factoring steht der Factoringanbieter als rechtlicher Eigentümer der Rechnung dar, beim Inkasso bleibt hingegen das Unternehmen selbst der Eigentümer. Ein weiterer Unterschied ist, dass bei Factoring keine überfälligen oder zahlungsgestörten Rechnungen, sondern nur „frische“ und noch nicht fällige Außenstände übernommen werden.

Der Umfang der Dienstleistung ist beim Factoring viel größer. Der Factoringanbieter übernimmt die Finanzierung, das volle Ausfallrisiko, das Mahnwesen und die Debitorenbuchhaltung und entlastet so das Unternehmen deutlich. Im Einzelfall kann bei nichtzahlenden Abnehmern natürlich auch ein Inkasso zum Service eines Factors gehören, aber nur als ein Baustein von vielen anderen.

Schauen wir uns die Außenwirkung an. Wie kommt Factoring bei meinen Kunden an?

Die meisten Abnehmer unserer Kunden stehen Factoring positiv gegenüber, denn sie schätzen die professionelle Rechnungsabwicklung. Jedoch gibt es natürlich immer noch vereinzelte Abnehmer, die Factoring fälschlicherweise mit den Tätigkeiten klassischer Inkasso-Dienstleistern verwechseln. Doch hier unterstützen wir gerne die Kundenkommunikation und haben schon den ein oder anderen Aha-Effekt ausgelöst.

Insgesamt kann man feststellen, dass Factoring seinen Bekanntheitsgrad in den letzten 15 Jahren enorm gesteigert hat und vom Geheimtipp für große Mittelständler zu einer heutzutage vollwertigen Alternative zum Bankkredit avanciert ist, die bei vielen KMU als Finanzierungsform bekannt und etabliert ist.

Wichtig ist eine offene Kommunikation zwischen allen Beteiligten. So gelingt es, einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten und Missverständnisse können aufgrund der sich ändernden Bankverbindung verhindert werden.

Gibt es Banken, die Vorbehalte gegenüber einer Factoring-Lösung haben?

Das ist in der Praxis kein Thema. Die meisten Banken unterstützen Factoring als intelligenten Baustein in einem ausgewogenen Finanzierungsmix. Sie kennen die Vorteile dieser Finanzierungsart für verschiedene Unternehmenssituationen.

Wir raten unseren Kunden aber auch, ihre bestehende Bankverbindung weiter zu pflegen – auch dann, wenn sie ihren Liquiditätsbedarf vorteilhaft über eine Supply Chain Finanzierung wie Factoring decken.

Wie sehen Sie die Entwicklung des Finanzierungsinstruments Factoring in der Unternehmenswelt?

Factoring hat sich inzwischen in Deutschland mehr als etabliert. Zu Beginn der 60-iger Jahre hatte Factoring hierzulande einen schlechten Ruf, getreu dem Vorurteil: Das Unternehmen steht kurz vor der Insolvenz. Doch das ist längst Vergangenheit. Inzwischen nutzen immer mehr Unternehmen Factoring.

Das belegen auch die aktuellen Zahlen des Deutschen Factoring-Verbandes. Die Umsätze stiegen in Deutschland um 7% auf 242 Mrd. Euro im Jahr 2018 – und zwar mit einem Wachstum im neunten Jahr in Folge! Noch dynamischer wuchs die Kundenanzahl (+20%). Mehr als 43.000 Unternehmen nutzen hierzulande Factoring als Finanzierungsinstrument.

Auch die Tatsache, dass sog. FinTechs factoringähnliche Finanzierungslösungen anbieten, spricht für die große Nachfrage. Jedoch bin ich hier der Meinung, dass das Know-how der originären Factoring-Unternehmen weiterhin unverzichtbar bleiben wird, da Factoring mehr als nur Technik ist. Jeder Kunde muss individuell bewertet und betreut werden – da ist Erfahrung ein wesentlicher Qualitätsfaktor.

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